ÜBER UNS
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Soko Yoshida wurde in Morioka (Japan) geboren und wuchs dort auf. Sie ist Geigerin und Bratschistin mit Spezialisierung auf historische Aufführungspraxis. Während ihres Studiums an der Tokyo University of the Arts, das sie mit Auszeichnung abschloss, begegnete sie bei Natsumi Wakamatsu erstmals der Barockvioline. Diese Begegnung weckte ihre Leidenschaft für die Alte Musik und führte dazu, dass sie sich der historischen Aufführungspraxis widmete. Nach ihrem Studienabschluss war sie in der Tokyoter Alte-Musik-Szene aktiv und arbeitete mit Ensembles wie Bach Collegium Japan, Orchestra Libera Classica und Les Boréades zusammen.
2018 zog sie in die Schweiz, um an der Schola Cantorum Basiliensis Barockvioline bei Leila Schayegh zu studieren, wo sie zwei weitere Masterabschlüsse erwarb. Darüber hinaus studierte sie mittelalterliche Fidel bei Baptiste Romain sowie historische Improvisation bei Nicola Cumer und Dirk Börner. Von 2019 bis 2021 wurde sie durch ein Stipendium der japanischen Kulturbehörde gefördert.
2022 gewann sie den Internationalen Wettbewerb für Barockvioline „José Herrando“ (Spanien). Sie ist Mitbegründerin des Basler Alte-Musik-Ensembles El Gabinete de Música, das die Konzertreihe Das Musikzimmer veranstaltet und europaweit auftritt. Darüber hinaus konzertiert sie mit Ensembles wie Il Pomo d'Oro, Ensemble Locatelli, Barokkbandið Brák, Cardinal Complex, La Cetra Barockorchester, Capriccio Barockorchester und La Centifolia zusammen.
Sie gastierte bei renommierten Konzertreihen und Festivals, darunter Abendmusiken Basel, Freunde Alter Musik Basel, Festtage Alte Musik (CH), Clásicos en Verano, Festival Música Barroca (ES), Schleswig-Holstein Festival, Kulturfreunde Bayreuth (DE), Festival de Saintes (FR), Palazzo Marino in Musica, Monteverdi Festival Cremona (IT) sowie das Festival Internacional de Música Renacentista y Barroca Americana „Misiones de Chiquitos“ (BO).
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Carlos Leal Cardín wurde in Madrid (Spanien) geboren und begann seine musikalische Ausbildung in Guadalajara bei den Professoren Ángel Luis Quintana und Suzana Stefanovic. Anschließend setzte er sein Studium am Conservatorio Superior de Salamanca bei Aldo Mata fort. Fasziniert von Alter Musik absolvierte er Masterstudien am Royal Conservatory of The Hague (Niederlande) sowie an der Schola Cantorum Basiliensis bei Lucia Swarts bzw. Christophe Coin. Darüber hinaus erhielt er Unterricht bei weiteren bedeutenden Musikern wie Anner Bylsma, für den er anlässlich dessen 80. Geburtstags spielte.
In den letzten Jahren arbeitete Carlos Leal Cardín mit dem Freiburger Barockorchester, der Nederlandse Bachvereniging, dem Orchestra of the Eighteenth Century, dem B’Rock Orchestra, Vox Luminis und dem Capriccio Barockorchester zusammen und arbeitete dabei mit Musikern wie Kristian Bezuidenhout, Jos van Veldhoven, René Jacobs, Iván Fischer und Shunske Sato.
Zuvor war er Akademist und Gastmusiker beim Orquesta Nacional de España sowie beim Residentie Orkest und Mitglied des JONDE (Joven Orquesta Nacional de España).
Er trat in zahlreichen bedeutenden Konzertsälen und Festivals in Europa und Amerika auf, darunter das Festival Internacional de Música y Danza de Granada, das Festival Internacional de Santander, FeMAS, die Quincena Musical Donostiarra, das Festival Cervantino in Guanajuato (Mexiko), das Concertgebouw in Amsterdam, das Auditorio Nacional de Música in Madrid, die Alte Oper Frankfurt, die Tonhalle Zürich sowie die Berliner Philharmonie. Zudem hat er Aufnahmen mit Werken von Schubert, Bach und Purcell veröffentlicht sowie mehrere Produktionen für allofbach.com eingespielt.
Er ist Gründungsmitglied von El Gabinete de Música sowie weiterer Kammermusikensembles, war Dozent an der Young Talent School des Royal Conservatory of The Hague und leitete zwischen 2018 und 2023 die Academia de polifonía española an der Universität Alcalá. Außerdem ist er Präsident und Gründer der Asociación Alonso Mudarra in Guadalajara.
Unsere Gastmusiker 2026
Christophe Mourault
Gabriel Smallwood
Pablo FitzGerald
Tomoe Badiarova
Germán Echeverri
Lena Rademann
Victoria Cassano
Carmen Callejas
Daniel Folqué
Martí Doñate
Marguerite Wassermann
Maria Bayley
Halldór Bjarki Arnarson